5. August 2022

Hörer*innen für deinen Podcast gewinnen

In diesem Leitfaden erfährst du alles, was du wissen musst, um loyale Hörer*innen für deinen Podcast zu gewinnen.

Es ist keine Überraschung, dass wir von Podcaster*innen am häufigsten diese Frage gestellt bekommen: „Wie gewinne ich Hörer*innen?“ Du hast so viel Zeit und Mühe in die Planung und Erstellung deiner ersten Folgen gesteckt. Vielleicht hast du auch schon einen soliden Katalog aufgebaut. Möglicherweise fehlt dir aber das Publikum, das du bei der Qualität deines Podcasts verdient hättest.

Falls das so ist, bist du damit nicht alleine. Die Veröffentlichung deines Podcasts ist ein wichtiger erster Schritt – und natürlich eine Riesenleistung. Aber Mundpropaganda alleine reicht nicht aus. Damit dein Podcast von mehr Leuten gehört wird, musst du die notwendigen Schritte ergreifen, um sie zu erreichen.

Deshalb haben wir diese Tipps für dich zusammengestellt, denn – egal ob du deine Show schon länger hast oder gerade erst loslegst – jede Story verdient es, gehört zu werden.

Sprich deine Zielgruppe an

Versuche, deine Zielgruppe einzugrenzen, bevor du dich für eine bestimmte Wachstumsstrategie entscheidest. Vielleicht denkst du jetzt: „Mein Podcast ist für alle da!“ Wenn du aber mehr Hörer*innen gewinnen möchtest, dann liegt der Schlüssel darin, deine Nische zu finden. Anstatt zu versuchen, so viele Menschen wie möglich anzusprechen, solltest du dir überlegen, was deinen Podcast einzigartig macht. Konzentriere dich dann auf die Zielgruppe, die am wahrscheinlichsten an deiner Show interessiert ist.

Je spezifischer dein Thema ist, desto leichter kannst du deine Zielgruppe identifizieren und gezielt ansprechen. Die Hosts von Growing Up Halal beispielsweise sprechen zu einer ganz bestimmten Community, mit der sie sich identifizieren: junge muslimisch-amerikanische Frauen, die das Gefühl haben, keine Plattform zu haben oder nicht repräsentiert zu werden.

Im Podcast von Angela Belt, The Mood Board, geht es um den „Schnittpunkt von Herkunft, Kultur und Innenarchitektur“ – ein sehr spezifisches und einzigartiges Konzept, das ihre Interessen und ihre Identität widerspiegelt.

Falls in deiner Show Themen, Genres und Formate ständig wechseln, ist es vielleicht eine gute Idee, dich auf eine Sache zu konzentrieren. Dann ziehst du immer wieder dieselben Hörer*innen an.


Informiere dich über dein Publikum

In welchem Teil der Welt leben deine Hörer*innen? Was sind ihre Interessen? Welche anderen Podcasts hören sie? Die integrierten Analytics von Anchor geben dir Aufschluss über demografische Daten und Trends. Je mehr du über deine Hörer*innen weißt, desto besser kannst du dich in sie hineinversetzen.

Finde heraus, wo im Internet deine Fans am aktivsten sind. Nutzen sie Social Media? Folgen sie bestimmten Hashtags oder Subreddits? Wenn du weißt, wo deine Hörer*innen bereits aktiv sind, findest du heraus, wie und wo du sie am besten erreichst. Du kannst sie beispielsweise einfach direkt fragen, und zwar mit Anchor Q&As und Umfragen.

Dein Jahresrückblick für Podcaster*innen gibt ebenfalls Aufschluss darüber, wie dein Publikum mit deinem Podcast interagiert. Du kannst ermitteln, wie viele treue Hörer*innen du hast, die den Großteil deiner Folgen anhören. Oder du kannst herausfinden, an welchem Tag und um welche Uhrzeit dein Publikum deinen Podcast am ehesten anhört und plane die Veröffentlichung deiner Folgen und Ankündigungen entsprechend. Sowohl im Jahresrückblick als auch in den Anchor Analytics erfährst du, welche Folgen am meisten gehört werden. Das hilft dir, zu entscheiden, auf welche Inhalte du dich konzentrieren solltest.


Baue eine Beziehung zu deinen Hörer*innen auf

Sobald du deine potenziellen Hörer*innen bestimmt hast, ist der nächste Schritt, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Einige Plattformen eignen sich dazu möglicherweise besser als andere. Das hängt von deiner Zielgruppe ab. Trau dich aber ruhig, deine Show überall zu präsentieren und Werbung dafür zu machen. Eine Beziehung zu deinen Hörer*innen aufzubauen beginnt damit, deine Show mit allen verfügbaren Mitteln auf allen möglichen Kanälen bekannt zu machen.

Konzentriere dich darauf, eine Community rund um deinen Podcast aufzubauen. Indem du Hörer*innen eine Möglichkeit bietest, mit deinem Podcast und untereinander zu interagieren, förderst du ein Gefühl der Gemeinschaft, das für sie positiv ist und dir ein treues Publikum verschafft.

Die Hosts von Teenager Therapy beispielsweise sind richtig gut darin, mit ihrer Community aus anderen jungen Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Fragen zu sprechen. Sie posten Videoclips von ihren Aufnahmesessions auf Instagram und fragen dann ihre 62.000 Follower*innen, was sie von den Themen der Folgen halten.

Auf Social Media

Beim Starten eines Podcasts ist es wichtig, dass du eigene Social-Media-Konten dafür erstellst. Durch eine Präsenz auf diesen Plattformen können Nutzer*innen deine Show ganz einfach entdecken – und du bekommst die Möglichkeit, dort jederzeit deinen Content zu promoten.

Befolge diese Tipps, um deinen Podcast optimal auf Social Media zu promoten:

  • Verschicke Posts zu jeder neuen Folge, sowohl über die Konten deines Podcasts als auch über deine privaten Konten.
  • Verwende spezifische Hashtags für deine Show, damit Hörer*innen mitreden können.
  • Verwende auch Hashtags zu deinen Themen und Gästen (falls zutreffend).
  • Markiere Gäste, Unternehmen, Fernsehserien, Künstler*innen … einfach alle, die du in deinen Folgen erwähnst und die auf Social Media aktiv sind.
  • Antworte auf Kommentare, um dein Publikum einzubeziehen.
  • Nutze Posts in relevanten Gruppen auf Facebook und Reddit.
  • Veröffentliche zusätzliche kurze Videoclips auf Instagram (Reels oder Storys) und TikTok.
  • Poste teilbare Bilder, einschließlich Zitate aus Folgen, Fotos deines Aufnahme-Set-ups und Fotos mit Gästen.
  • Schneide kurze Audioclips aus Folgen aus und veröffentliche sie auf Twitter und Instagram.
  • Giveaways kommen immer gut an. Bitte beispielsweise deine Follower*innen auf Social Media, deinem Podcast auf Spotify zu folgen oder auf eine Frage auf Instagram zu antworten. Im Gegenzug enthalten einige glückliche Personen einen Preis, wie Merch deines Podcasts.
  • Denk daran, Anchor zu markieren. Wir freuen uns immer, coole neue Shows kennenzulernen.

Über deine Website

Mit einer Website für deinen Podcast gibst du deinem Publikum eine weitere Möglichkeit, deine Show zu entdecken, Folgen anzuhören und mehr über dich und deinen kreativen Prozess zu erfahren. Noch besser ist es, wenn du deiner Website einen Blog hinzufügst. Darin kannst du Hintergrundinformationen zu deinen Gästen liefern und noch näher auf Themen eingehen. Mit Blogartikeln kannst du deinem Publikum auch einen Einblick in deinen Produktionsprozess und die Auswahl von Themen und Interviewpartner*innen geben.

Eine deinem Podcast gewidmete Website hilft potenziellen Hörer*innen auch dabei, dich zu finden, wenn sie im Internet nach Begriffen zu deiner Show suchen. Ein Blog kann dazu beitragen, den Wert deiner Suchmaschinenoptimierung (SEO) noch weiter zu steigern. Je mehr Inhalte du mit dem Namen deines Podcasts und thematisch verwandten Keywords anbietest, desto mehr trägt dies zur Verbesserung der Suchergebnisse deiner Website bei.

Du hast bereits eine private oder geschäftliche Website? Füge einfach einen Bereich für deinen Podcast hinzu. Dort kannst du dann Infos zu Folgen oder andere verwandte Inhalte posten.

Als Anchor Nutzer*in hast du eine eigene Profilseite auf Anchor, die du als Website für deinen Podcast oder einfach als Ergänzung deiner eigentlichen Website verwenden kannst. Dort finden Nutzer*innen alle Inhalte zu deiner Show, wie Links zu deinen Social-Media-Konten und deinen Podcast-Trailer. Auch optisch kann sie sich sehen lassen: Der bunte Hintergrund ist auf das Cover deines Podcasts abgestimmt. Passe dein Profil an deine eigenen kreativen Vorstellungen an und teile es überall, um alle Inhalte zu deinem Podcast mit nur einem Link zu präsentieren.

Mit E-Mails

Mit E-Mails schaffst du eine direkte Verbindung zwischen dir und den Abonnent*innen deines Newsletters. Sie sind eine weitere Werbemethode für deine Folgen: Du kannst anstehende Folgen teasern und allgemeine Infos zu deinem Podcast versenden. Füge einen Button zum Abonnieren auf deiner Website hinzu und promote einen Link zum Abonnieren auf deinen Social-Media-Kanälen.

Durch deine Folgenbeschreibung

Eine ansprechende Folgenbeschreibung sorgt dafür, dass dein Podcast leichter entdeckt wird und einen nachhaltigen Eindruck bei potenziellen Hörer*innen hinterlässt.

Kurz und knapp lautet die Devise – zwei bis drei Sätze sollten reichen. Aber denk daran, die in der Folge behandelten Themen zu erwähnen. Verwende bestimmte Keywords, die die Aufmerksamkeit des Publikums erregen: die Namen der Gäste, angesagte Trends, aktuelle Nachrichten oder bekannte Orte.

Denk immer daran: Du möchtest potenzielle Hörer*innen dazu bewegen, Play zu drücken. Also versuche, ihr Interesse und ihre Neugier zu wecken und nicht die ganze Folge zusammenzufassen. Sonst gäbe es ja keinen Grund mehr, sie anzuhören.

Mit Anchor Q&As und Umfragen

Q&As und Umfragen machen deine Folgen interaktiv. Du kannst deinen Folgen auf Anchor Fragen oder Umfragen hinzufügen und deine Hörer*innen einbeziehen, während sie zuhören. Dadurch fühlen sie sich wie ein Teil deiner Show. Stärke diese Verbindung, indem du ihre Antworten auf der Seite der Folge anheftest, wie im folgenden Beispiel des Podcasts The Motivated Mind. Die Antworten deines Publikums liefern auch interessantes oder unterhaltsames Material für zukünftige Folgen.

Du kannst Hörer*innen mit diesem Feature auch zu Mitwirkenden machen, wie das Team von Beyond the Screenplay im nachfolgenden Beispiel.


Optimiere deine Show so, dass sie von möglichst vielen Hörer*innen auf Spotify gefunden wird

Wusstest du schon, dass dir jetzt einige der Best Practices von Spotify zum Thema Suchergebnisse zur Verfügung stehen? Wenn du vom Titel deines Podcasts bis hin zu den Beschreibungen deiner Folgen alles so optimierst, dass es zu den Suchbegriffen der Hörer*innen passt, hast du gute Chancen, von ihnen entdeckt zu werden. Jetzt kannst du nachlesen, wie sich all diese Details auf die Suchergebnisse in Spotify auswirken – und damit auf das Wachstum deiner Show.

Tu dich mit anderen Podcast-Hosts zusammen und promotet euch gegenseitig

Allein auf Spotify gibt es Millionen von Podcasts und alle Podcaster*innen wollen ihr Publikum vergrößern, egal wie viele Hörer*innen sie bereits haben. Andere Creator*innen sind eine großartige Ressource. Baut ein Netzwerk auf, um euch gegenseitig zu unterstützen. Vernetze dich mit Gleichgesinnten und Personen, deren Podcasts deinen ergänzen. Gib ihnen Shoutouts auf Social Media und stelle sie Hörer*innen in deinen Folgen vor. Sie werden sich bestimmt revanchieren.

Du kannst auch noch einen Schritt weiter gehen und andere Podcaster*innen in deine Show einladen. Halte Ausschau nach Möglichkeiten, selbst als Gast bei anderen Podcasts dabei zu sein, um potenziell ein ganz neues Publikum anzuziehen. Interagiere mit anderen Creator*innen online und erstelle eine Wunschliste mit allen Podcasts, bei denen du gerne mal Gast wärst. Gib dann den Hosts dieser Podcasts Bescheid. Erkläre ihnen, warum du gerne bei ihnen zu Gast wärst und was du ihnen als Gegenleistung bieten könntest.

Ergänze dein Audio mit Videoinhalten

Mit Video-Podcasts auf Spotify kannst du jetzt ganze Folgen als Video aufnehmen. Dein Publikum kann deine Show also anhören und ansehen. Auf diese Weise erreichst du mehr Leute mit mehr Möglichkeiten, deine Show zu konsumieren. Vielleicht möchten sie die Folgen aktiv ansehen, um dich besser kennenzulernen, oder sie im Hintergrund anhören, während sie dabei etwas anderes machen.

Kurze Videos sind unglaublich beliebt, daher sind Plattformen wie TikTok, Instagram Reels und Triller perfekt, um kurze und unterhaltsame Videoinhalte mit Soundbites aus deinen Folgen zu teilen. Das können Videoclips von Aufnahmen, Versprecher oder Pannen und Outtakes sein, einfach alles, was deinem Publikum gefallen könnte.

Hol dir einen Gast dazu

Ein Gast ist eine tolle Möglichkeit, dein Publikum zu erweitern. Als Gäste kannst du dir Freund*innen, Expert*innen zu einem bestimmten Thema oder Personen einladen, mit denen du schon immer einmal sprechen wolltest. Motiviere deine Gäste, die Podcast-Folgen zu promoten, in denen sie dabei sind. So erreichst du auch ihre Follower*innen.

Mach es ihnen leicht, Werbung für dich zu machen, indem du ihnen ein Mini-Pressedossier mit Inhalten gibst, die sie ganz einfach posten können. Darin können etwa ein Textvorschlag, ein Link zur Folge, dein fantastisches Cover, ein interessantes Zitat aus dem Interview und ein besonders tolles Fotos von der Aufnahme enthalten sein. Poste einen Beitrag über deine Gäste auf Twitter und markiere sie. Dadurch erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass sie deinen Tweet mit ihren Follower*innen teilen.

Sei immer auf dem neuesten Stand, was vergangene Gäste betrifft. Wenn sie einen Erfolg feiern, gratuliere ihnen öffentlich und teile erneut eure gemeinsame Folge. Achte außerdem auf Feiertage, wichtige kleine Momente und aktuelle Ereignisse, die für deinen Podcast relevant sind. Poste einen Beitrag darüber, indem du eine Verbindung zu deiner Show herstellst. Sei eine relevante und verlässliche Informationsquelle für deine Hörer*innen.

Sammle Podcast-Bewertungen

Die Bewertung deines Podcasts verleiht ihm Glaubwürdigkeit und zeigt, wie er bei anderen ankommt. Beides sind effektive Methoden, um neue Hörer*innen anzuziehen. Hol dir die 5 Sterne, indem du deine Hörer*innen so oft wie möglich dazu aufforderst, deinen Podcast zu bewerten: auf der Hauptseite deiner Show, den Seiten der einzelnen Folgen, auf deiner Website, in E-Mails, auf Social Media und in den Folgen selbst.

Erstelle einen Trailer

Trailer sind eine einfache Möglichkeit, das Interesse neuer Hörer*innen zu gewinnen, indem du ihnen eine exklusive Vorschau auf die Inhalte deiner Show gibst. Mit einem Trailer kannst du auch die Einzigartigkeit deines Podcasts herausstellen und üben, deine Show kurz und knapp zu promoten.

Und wenn du einen Trailer mit Anchor aufnimmst, senden wir dir automatisch ein transkribiertes, animiertes Video, das deine Worte lebendig werden lässt. Dein Trailervideo eignet sich ideal zum Teilen in sozialen Netzwerken. Du kannst es also überall posten, um deine Show zu pushen. Lies dir diese Tipps für die Aufnahme eines ansprechenden Podcast-Trailers durch.

Setze dir Ziele und verfolge deinen Fortschritt

Was bedeutet Erfolg für dich? Welche Metriken sind dir wichtig? Das können quantitative Faktoren wie die Zahl deiner Abonnent*innen oder die Gesamtzahl der Wiedergaben einer Folge sein. Oder vielleicht legst du Wert auf Qualität, etwa auf gute Bewertungen oder Hörer*innen, die sich aktiv beteiligen.

Lege deine persönlichen Erfolgswerte fest und baue dein Publikum basierend darauf aus. Wenn Erfolg für dich Werbeeinnahmen bedeutet, solltest du versuchen, auf einen bestimmten monatlichen Verdienst hinzuarbeiten. Falls es dich interessiert, wie deine Show bei deinen Hörer*innen ankommt, ist vielleicht eine Strategie, bei der du dich an sie wendest und mit ihnen interagierst, die richtige Wahl für dich. Mit dem integrierten Analytics-Dashboard von Anchor ist es ganz einfach, die Leistung deines Podcasts zu messen und zu visualisieren. Und wenn deine Show auf Spotify ist, kannst du über das Analytics-Dashboard von Spotify for Podcasters zusätzliche Insights zu diesen Hörer*innen gewinnen.

Egal was deine Ziele sind, denk immer daran: Dein Publikum nachhaltig zu erweitern erfordert Zeit und Arbeit. Es kann eine Weile dauern, bis dein Podcast durchstartet, aber das ist normal. Mit einer positiven Einstellung und konsequenter Promotion gewinnst du nach und nach mehr Fans. Wenn du Zweifel hast, denk daran zurück, warum du ursprünglich angefangen hast. Auf deinen Podcast solltest du stolz sein – egal ob du eine*n oder eine Million Hörer*innen hast.

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 11. September 2020 veröffentlicht und am 25. Januar 2022 mit neuen Informationen aktualisiert.

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Engagement des Publikums

Du kannst Hörer*innen mit diesem Feature auch zu Mitwirkenden machen, wie das Team von Beyond the Screenplay im nachfolgenden Beispiel.


Optimiere deine Show so, dass sie von möglichst vielen Hörer*innen auf Spotify gefunden wird

Wusstest du schon, dass dir jetzt einige der Best Practices von Spotify zum Thema Suchergebnisse zur Verfügung stehen? Wenn du vom Titel deines Podcasts bis hin zu den Beschreibungen deiner Folgen alles so optimierst, dass es zu den Suchbegriffen der Hörer*innen passt, hast du gute Chancen, von ihnen entdeckt zu werden. Jetzt kannst du nachlesen, wie sich all diese Details auf die Suchergebnisse in Spotify auswirken – und damit auf das Wachstum deiner Show.

Tu dich mit anderen Podcast-Hosts zusammen und promotet euch gegenseitig

Allein auf Spotify gibt es Millionen von Podcasts und alle Podcaster*innen wollen ihr Publikum vergrößern, egal wie viele Hörer*innen sie bereits haben. Andere Creator*innen sind eine großartige Ressource. Baut ein Netzwerk auf, um euch gegenseitig zu unterstützen. Vernetze dich mit Gleichgesinnten und Personen, deren Podcasts deinen ergänzen. Gib ihnen Shoutouts auf Social Media und stelle sie Hörer*innen in deinen Folgen vor. Sie werden sich bestimmt revanchieren.

Du kannst auch noch einen Schritt weiter gehen und andere Podcaster*innen in deine Show einladen. Halte Ausschau nach Möglichkeiten, selbst als Gast bei anderen Podcasts dabei zu sein, um potenziell ein ganz neues Publikum anzuziehen. Interagiere mit anderen Creator*innen online und erstelle eine Wunschliste mit allen Podcasts, bei denen du gerne mal Gast wärst. Gib dann den Hosts dieser Podcasts Bescheid. Erkläre ihnen, warum du gerne bei ihnen zu Gast wärst und was du ihnen als Gegenleistung bieten könntest.

Ergänze dein Audio mit Videoinhalten

Mit Video-Podcasts auf Spotify kannst du jetzt ganze Folgen als Video aufnehmen. Dein Publikum kann deine Show also anhören und ansehen. Auf diese Weise erreichst du mehr Leute mit mehr Möglichkeiten, deine Show zu konsumieren. Vielleicht möchten sie die Folgen aktiv ansehen, um dich besser kennenzulernen, oder sie im Hintergrund anhören, während sie dabei etwas anderes machen.

Kurze Videos sind unglaublich beliebt, daher sind Plattformen wie TikTok, Instagram Reels und Triller perfekt, um kurze und unterhaltsame Videoinhalte mit Soundbites aus deinen Folgen zu teilen. Das können Videoclips von Aufnahmen, Versprecher oder Pannen und Outtakes sein, einfach alles, was deinem Publikum gefallen könnte.

Hol dir einen Gast dazu

Ein Gast ist eine tolle Möglichkeit, dein Publikum zu erweitern. Als Gäste kannst du dir Freund*innen, Expert*innen zu einem bestimmten Thema oder Personen einladen, mit denen du schon immer einmal sprechen wolltest. Motiviere deine Gäste, die Podcast-Folgen zu promoten, in denen sie dabei sind. So erreichst du auch ihre Follower*innen.

Mach es ihnen leicht, Werbung für dich zu machen, indem du ihnen ein Mini-Pressedossier mit Inhalten gibst, die sie ganz einfach posten können. Darin können etwa ein Textvorschlag, ein Link zur Folge, dein fantastisches Cover, ein interessantes Zitat aus dem Interview und ein besonders tolles Fotos von der Aufnahme enthalten sein. Poste einen Beitrag über deine Gäste auf Twitter und markiere sie. Dadurch erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass sie deinen Tweet mit ihren Follower*innen teilen.

Sei immer auf dem neuesten Stand, was vergangene Gäste betrifft. Wenn sie einen Erfolg feiern, gratuliere ihnen öffentlich und teile erneut eure gemeinsame Folge. Achte außerdem auf Feiertage, wichtige kleine Momente und aktuelle Ereignisse, die für deinen Podcast relevant sind. Poste einen Beitrag darüber, indem du eine Verbindung zu deiner Show herstellst. Sei eine relevante und verlässliche Informationsquelle für deine Hörer*innen.

Sammle Podcast-Bewertungen

Die Bewertung deines Podcasts verleiht ihm Glaubwürdigkeit und zeigt, wie er bei anderen ankommt. Beides sind effektive Methoden, um neue Hörer*innen anzuziehen. Hol dir die 5 Sterne, indem du deine Hörer*innen so oft wie möglich dazu aufforderst, deinen Podcast zu bewerten: auf der Hauptseite deiner Show, den Seiten der einzelnen Folgen, auf deiner Website, in E-Mails, auf Social Media und in den Folgen selbst.

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Trailer sind eine einfache Möglichkeit, das Interesse neuer Hörer*innen zu gewinnen, indem du ihnen eine exklusive Vorschau auf die Inhalte deiner Show gibst. Mit einem Trailer kannst du auch die Einzigartigkeit deines Podcasts herausstellen und üben, deine Show kurz und knapp zu promoten.

Und wenn du einen Trailer mit Anchor aufnimmst, senden wir dir automatisch ein transkribiertes, animiertes Video, das deine Worte lebendig werden lässt. Dein Trailervideo eignet sich ideal zum Teilen in sozialen Netzwerken. Du kannst es also überall posten, um deine Show zu pushen. Lies dir diese Tipps für die Aufnahme eines ansprechenden Podcast-Trailers durch.

Setze dir Ziele und verfolge deinen Fortschritt

Was bedeutet Erfolg für dich? Welche Metriken sind dir wichtig? Das können quantitative Faktoren wie die Zahl deiner Abonnent*innen oder die Gesamtzahl der Wiedergaben einer Folge sein. Oder vielleicht legst du Wert auf Qualität, etwa auf gute Bewertungen oder Hörer*innen, die sich aktiv beteiligen.

Lege deine persönlichen Erfolgswerte fest und baue dein Publikum basierend darauf aus. Wenn Erfolg für dich Werbeeinnahmen bedeutet, solltest du versuchen, auf einen bestimmten monatlichen Verdienst hinzuarbeiten. Falls es dich interessiert, wie deine Show bei deinen Hörer*innen ankommt, ist vielleicht eine Strategie, bei der du dich an sie wendest und mit ihnen interagierst, die richtige Wahl für dich. Mit dem integrierten Analytics-Dashboard von Anchor ist es ganz einfach, die Leistung deines Podcasts zu messen und zu visualisieren. Und wenn deine Show auf Spotify ist, kannst du über das Analytics-Dashboard von Spotify for Podcasters zusätzliche Insights zu diesen Hörer*innen gewinnen.

Egal was deine Ziele sind, denk immer daran: Dein Publikum nachhaltig zu erweitern erfordert Zeit und Arbeit. Es kann eine Weile dauern, bis dein Podcast durchstartet, aber das ist normal. Mit einer positiven Einstellung und konsequenter Promotion gewinnst du nach und nach mehr Fans. Wenn du Zweifel hast, denk daran zurück, warum du ursprünglich angefangen hast. Auf deinen Podcast solltest du stolz sein – egal ob du eine*n oder eine Million Hörer*innen hast.

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Dieser Beitrag wurde ursprünglich am 11. September 2020 veröffentlicht und am 25. Januar 2022 mit neuen Informationen aktualisiert.

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