How I Podcast: In conversation with Olivia Lopez of “The Art of Travel”

14. Mai 2021
Wir sprechen mit Podcaster*innen aus allen Gesellschaftsschichten über ihre kreativen Prozesse und darüber, warum Audio eine der coolsten Möglichkeiten ist, eine Story zu erzählen.

Für viele von uns fühlt es sich an, als ob es entweder ewig oder erst einen Tag her ist, dass wir voller Begeisterung unseren nächsten Urlaub geplant haben. Das war natürlich die „Zeit davor“. Die Welt des Reisens und die Welt insgesamt haben sich seitdem drastisch gewandelt. Wie die „Zeit danach“ aussehen wird und auf welche Art und Weise wir dann reisen werden, lässt sich nur schwer vorhersagen.

Genau damit befasst sich Olivia Lopez in ihrem Podcast mit dem passenden Namen The Art of Travel. In jeder Folge taucht Lopez, die in Manila geboren wurde und in Los Angeles aufgewachsen ist, in Themen rund ums Reisen ein, über die wir sonst nicht nachdenken: Inwiefern uns das Reisen verändert, welche Stimmen aus dem Gastgewerbe sonst nicht gehört werden und wohin die Reise in Zukunft geht – nicht nur wortwörtlich. Besonders Letzteres beschäftigt Lopez sehr, da es mit der erwähnten „Zeit danach“ zusammenhängt.

Wir haben mit Lopez darüber gesprochen, wie es ist, mitten in einer Pandemie einen Podcast zu starten, wie sie bei der Aufnahme ständig Neues ausprobiert und vieles mehr.

Kannst du uns etwas über dich und deinen Podcast erzählen?‍

Hallo! Mein Name ist Olivia Lopez und ich bin Host von „The Art of Travel“. Darin spreche ich darüber, wohin wir schon gereist sind und wohin wir noch reisen werden. Mich hat schon immer interessiert, wie die Perspektive einer Person von ihrer Umgebung beeinflusst wird. Die Gäste meiner Show erzählen, wie Risiken und Neugier ihr heutiges Tun geprägt haben. Kurz gesagt: Der Podcast untersucht, wie Fortbewegung die persönliche, kreative und unternehmerische Entwicklung beeinflusst. 

Ich wurde in Manila geboren und bin in Los Angeles aufgewachsen. Ich beschäftige mich mit vielen unterschiedlichen Dingen – zunächst einmal bin ich Autorin in den Bereichen Design und Kultur, Fotografin und Markenberaterin. Außerdem betreibe ich Bon Weekender, eine Website, die sich mit Reisen unter den Aspekten Nachhaltigkeit, Identität und Design befasst. „The Art of Travel“ ist auch auf Instagram: @theartoftravel.podcast.

Was hat euch dazu bewegt, einen Podcast aufzunehmen?

Tatsächlich hat mich die Pandemie dazu gebracht, einen Reisepodcast zu starten – nachdem ich meine eigenen vier Wände sechs Monate lang nicht verlassen hatte, habe ich erkannt, dass ich mich mehr nach den Beziehungen und der Gemeinschaft beim Reisen gesehnt habe als nach dem Reisen selbst.Infolge der Pandemie musste ich gezwungenermaßen mein Verhältnis zum Reisen und die Schnittmengen der Brachen, in denen ich arbeite, überdenken. Dabei ist mir klar geworden, dass ich das Gastgewerbe am liebsten mag. Dort geht es in erster Linie darum, dass sich die Leute wohlfühlen, und ich wollte in Zeiten, in denen Reisen nicht möglich war, einen Diskurs darüber anregen.

Was ist das Format eurer Show und wie habt ihr euch dafür entschieden?

Meine Shows beginnen damit, dass ich eine Person treffe, deren Geschichte mir wirklich am Herzen liegt. Dann recherchiere ich die Geschichte genauer. Vor der Liveaufzeichnung führe ich mit allen Gästen ein Vorabgespräch. Oft suche ich nach Personen, die viel zu sagen haben – am besten finde ich es, wenn aufrichtige Neugier und der Mut zum Risiko entscheidende und manchmal sogar lebensverändernde Momente ermöglicht haben. Ich hoffe, dass die Hörer*innen inspiriert werden, und möchte, dass alle Gäste ihnen eine neue Denkweise eröffnen.

Was benutzt du für die Aufnahme?

Was ich für die Aufnahme benutze, ändert sich ständig. Da ich den Podcast während der Pandemie veröffentlicht habe, lief alles remote ab, was neu für mich war. Dabei habe ich viel über Akustik erfahren und gelernt, dass Möbel Geräusche absorbieren. Ich habe es mir schon im Schrank mit Decken und Kissen bequem gemacht und entdeckt, dass das in der Garage geparkte Auto ein ruhiger Ort zur Aufnahme von Intros ist.

Wie macht ihr Werbung für den Podcast?

Ich promote „The Art of Travel“ auf meiner Instagram-Seite @oliviavlopez und auf den Social-Media-Seiten der Gäste.

Gibt es eine Sache, die ihr im Vorfeld gerne übers Podcasting gewusst hättet?

Was ich gerne im Vorfeld übers Podcasting gewusst hätte, ist, dass bei der Bearbeitung Gebühren anfallen. Und dass es echt zeitaufwendig ist – obwohl mir der Prozess mittlerweile von Anfang bis Ende Spaß macht. Es fühlt sich wirklich an wie Storytelling in Reinform.


Warum wolltet ihr eure Geschichte im Audioformat erzählen? 

Ich wollte Geschichten im Audioformat erzählen, weil sich dabei die Stimme nuanciert einsetzen lässt: Ich höre selbst leidenschaftlich gerne und oft Podcasts und war schon häufig so bewegt von einer Geschichte, weil sich der Tonfall geändert hat und sich so die Sprache formen ließ.

Warum wolltet ihr eure Geschichte im Audioformat erzählen?

Ich wollte Geschichten im Audioformat erzählen, weil sich dabei die Stimme nuanciert einsetzen lässt: Ich höre selbst leidenschaftlich gerne und oft Podcasts und war schon häufig so bewegt von einer Geschichte, weil sich der Tonfall geändert hat und sich so die Sprache formen ließ.

Welcher Podcast inspiriert dich?

Wirklich inspiriert werde ich von 99% Invisible, In Good Company von Otegha Uwagba, At a Distance von Spencer Bailey und Andrew Zuckerman und seit Kurzem von The World’s First Podcast with Erin and Sara Foster – davon gibt es zwar erst eine Folge, aber ich bin jetzt schon süchtig danach.


Welches Feature mögt ihr bei Anchor am liebsten?

Mein liebstes Feature bei Anchor ist die Aufschlüsselung nach geografischem Standort – ich sehe sehr gerne, wo meine Hörer*innen streamen. 


Was gefällt euch an eurem Podcast am besten?

Am Podcasting gefällt mir am besten, dass ich über die Geschichten, die die Menschen erzählen, eine Verbindung zu ihnen aufbaue – ich erfahre bei den Gesprächen so viel über die Gäste und das schafft eine Intimität, die ansonsten wohl nicht möglich wäre. 


Welche Ratschläge könnt ihr anderen Podcaster*innen mit auf den Weg geben?

Mein wichtigster Ratschlag fürs Podcasting: Hab Spaß daran und keine Angst, Fehler zu machen.


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Die oben geäußerten Meinungen sind die der Befragten und nicht die von Anchor oder Spotify. Wie gestaltest du deinen Podcast? Schreib uns auf Twitter und Instagram.

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