1. Juli 2020

Mein Podcast: Gespräch mit Adam Saleh und Slim Albaher

Wir sprechen mit Podcaster*innen aus allen Gesellschaftsschichten über ihre kreativen Prozesse und darüber, warum Audio eine der coolsten Möglichkeiten ist, eine Story zu erzählen.

Adam Saleh und Slim Albaher haben viele Berufsbezeichnungen. In den letzten zehn Jahren haben sie sich als Videoproduzenten, Musiker, Merch-Designer und Profiboxer versucht – jetzt sind sie Co-Hosts einer wöchentlichen Interviewreihe namens Socially Profiled und können sich auch noch „Podcaster“ in den Lebenslauf schreiben. Auch um ihre beruflichen Unterfangen geht es in den Gesprächen von Adam und Slim bei Socially Profiled, doch das meiste Material für ihren Podcast finden sie einfach in sich selbst: Zwei jemenitisch-amerikanische beste Freunde, geboren und aufgewachsen in New York, die einfach über das sprechen, was ihnen gerade so einfällt.

Slim Albaher

Jede Woche interviewen Adam und Slim bei Socially Profiled besondere Gäste, von Rapper*innen und Sportler*innen bis hin zu Freund*innen und Familienmitgliedern. Sie geben Kommentare zur aktuellen Popkultur ab, sprechen über die neusten Trends und tauschen Erfahrungen darüber aus, als Muslime in den USA aufzuwachsen. Socially Profiled zeigt, dass tolle Podcasts auch aus einfachem Material entstehen können. Deine Freund*innen, dein Hintergrund und deine spontane Reaktion auf die Welt – das alles sind perfekte Ausgangspunkte für deine nächste Podcast-Folge. Solange dich das Thema auf authentische Art und Weise interessiert, hören dir die Menschen zu.

Wir haben mit Adam und Slim über ihren Podcasting-Prozess gesprochen und sie gefragt, was sie im Laufe der Zeit alles gelernt haben.

Was hat euch dazu bewegt, einen Podcast aufzunehmen?

Viele Leute, mit denen wir zusammengearbeitet haben, haben einen Podcast gestartet und sind damit erfolgreich geworden. Wir waren auf der Suche nach einer neuen Plattform, um mal was anderes auszuprobieren und unseren Fans eine neue Art von Content zu bieten. So kam eins zum anderen und wir haben etwas entwickelt, auf das wir stolz sind.

Was ist das Format eurer Show und wie habt ihr euch dafür entschieden?

Wir veröffentlichen einmal die Woche eine einstündige Folge. Das hat sich für den Anfang einfach richtig angefühlt. Sollten unsere Fans mehr Folgen verlangen, erhöhen wir das eventuell auf zwei pro Woche. Aber Konsistenz und Qualität sind so wichtig, dass wir es gleich beim ersten Mal richtig machen wollten.

Was benutzt du für die Aufnahme?

Seit des Lockdowns verfolgen wir eher einen DIY-Ansatz. Aktuell nutzen wir ein Yeti-Mikrofon, Kopfhörer und unseren Laptop für die Aufnahme.

Wie macht ihr Werbung für den Podcast?

Wir machen auf unseren Social-Media-Seiten Werbung für unseren Podcast – YouTube, Instagram, Snapchat und Twitter. Auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen wir Videoclips, um die Zuschauer*innen neugierig zu machen und dazu zu bewegen, die ganze Folge auf ihrer Lieblingsplattform für Podcasts zu hören. Vor Kurzem haben wir für unseren Podcast ein Profil auf Instagram erstellt, um dort alle Podcast-Inhalte an einem Ort unterzubringen.

Unser bester Ratschlag für Podcaster*innen ist simpel: Bleib dran und sei du selbst. Sprich über Dinge, die dich wirklich interessieren.
Adam Saleh
Welches Feature mögt ihr bei Anchor am liebsten?

Das Sprachnachrichten-Feature macht es uns leicht, Fragen von Fans oder Erwähnungen direkt in die Folge einzubauen. Das finden wir super!

Gibt es eine Sache, die ihr im Vorfeld gerne übers Podcasting gewusst hättet?

Wir hätten gerne gewusst, wie einfach es ist, einen Podcast zu erstellen. Wir haben immer gedacht, es wäre viel komplizierter, aber mit Anchor ist alles ganz simpel. Einen Podcast aufzunehmen ist nicht sonderlich schwer – ihn zu etwas Besonderem zu machen allerdings schon.

Was gefällt euch an eurem Podcast am besten?

Am liebsten mag ich an unserem Podcast, dass er uns eine Plattform gibt, auf der wir ganz authentisch wir selbst sein können.

Welche Ratschläge könnt ihr anderen Podcaster*innen mit auf den Weg geben?

Unser bester Ratschlag für Podcaster*innen ist simpel: Bleib dran und sei du selbst. Sprich über Dinge, die dich wirklich interessieren.

Wie gestaltest du deinen Podcast? Schreib uns auf Twitter und Instagram. Weitere Tipps findest du in der früheren Ausgabe von Mein Podcast. Wenn du deinen eigenen Podcast starten möchtest, kannst du mit Anchor etwas Großartiges erschaffen.

Mehr Infos: Inspiration