2. August 2019

Die Dos und Don’ts bei Podcast-Covern

In diesem Leitfaden erfährst du alles, was du wissen musst, um das beste Cover für deinen Podcast zu entwerfen.

Beurteile nie einen Podcast nach seinem Äußeren – oder etwa doch? Für dich ist es von großem Vorteil, wenn dein Podcast mit seinem Cover hervorsticht. Das Onlineangebot ist riesig und manchmal hängt es allein von einem kunstvoll gestalteten Cover ab, ob jemand einen Podcast anhört oder nicht. Mit unserem Cover-Erstellungstool – in der Anchor App oder auf der Website – ist es jetzt noch einfacher, ansprechende Cover zu gestalten. Trotzdem gibt es einiges zu beachten, damit das Cover auch ins Auge springt. Wir haben deshalb ein paar Best Practices gesammelt, mit denen du sicherstellen kannst, dass der erste Eindruck, den Hörer*innen von deinem Podcast bekommen, deine Show auch wirklich repräsentiert.

Do: Visuelle Identität deines Podcasts definieren

Don't: Mit dem Design beginnen, bevor du die visuelle Identität verstanden hast

Geh erst einmal in dich und überleg dir, worum es in deinem Podcast eigentlich geht. Dein Cover sollte visuell ansprechend sein, aber auch die Botschaft deines Podcasts korrekt widerspiegeln. Beantworte diese Fragen, um die Herangehensweise an das Design besser zu verstehen:

  • Wie würdest du deinen Podcast beschreiben? Mach eine Liste mit Keywords.
  • Formuliere dann eine Kurzpräsentation. Fasse deinen Podcast in 1 bis 2 Sätzen zusammen, um deine Idee auf den Punkt zu bringen.
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Warum ist dein Podcast etwas Besonderes und wie unterscheidet er sich von anderen?
  • Welche Podcasts inspirieren dich und was gefällt dir an ihren Covern?

Do: Fotos mit hoher Auflösung verwenden

Don't: Fotos strecken, die zu klein sind

Egal, ob du dich für ein Foto oder eine Illustration entscheidest, wichtig ist, dass das Bild eine hohe Auflösung hat. Die Standardgröße im Web ist 1080 x 1080 Pixel (Verhältnis 1:1). So stellst du sicher, dass dein Cover auf allen Podcast-Plattformen scharf dargestellt wird.

Do: Einfache, kontrastreiche Bildsprache einsetzen

Don't: Zu viel Text und/oder verschiedene Farben und Schriftarten verwenden

Bei Design gilt auf jeden Fall „weniger ist mehr“. Mit zu viel Text, zu vielen Farben oder Schriftarten wird das Cover schnell unübersichtlich und fällt nicht so auf, wie es sollte. Einfarbige Hintergründe und Farbverläufe können dafür sorgen, dass deine Kunst lebendig wird. Wenn du Text verwenden möchtest, ist es wichtig, dass die Farbe sich gut vom Hintergrund abhebt. Eine einzige Schriftart wäre natürlich am besten, aber wenn du dich nicht entscheiden kannst, sind zwei auch in Ordnung.

Do: Farben auswählen, die gut zusammenpassen

Don't: Farben willkürlich kombinieren

Farbtheorie ist eine Wissenschaft für sich. Verschiedene Farben rufen unterschiedliche physiologische Reaktionen hervor. Gelb zum Beispiel löst eine innere Wärme und Glücksgefühle aus, während Blau ein Gefühl von Vertrauen und Zuverlässigkeit vermittelt. Welche Emotionen möchtest du mit deinem Cover in potenziellen Hörer*innen wecken? Lass dich von der Psychologie der Farben in die richtige Richtung leiten. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, also hab keine Scheu, ein paar künstlerische Konventionen zu brechen. Adobe Color ist ein tolles Tool, um harmonierende Farben zu finden.

Do: Sicherstellen, dass der Cover-Text auf kleinen Bildschirmen gut lesbar ist

Don't: Kleine Schriftgröße verwenden oder zusätzlichen Text zum Podcast-Titel hinzufügen

Die meisten Podcasts werden auf Mobilgeräten entdeckt und gehört. Deshalb solltest du sicherstellen, dass dein Cover auch auf kleinen Bildschirmen gut aussieht. Beschränke dich auf den Titel des Podcasts (Tipp: das Wort „Podcast“ musst du nicht extra erwähnen), pass auf, dass die Schrift nicht zu klein ist, und nimm eine gut lesbare Schriftart. Du kannst auch einen handgezeichneten Schriftzug verwenden, solange er einfach und kontrastreich ist. Wenn der Titel trotz allem schwer lesbar ist, probier's mit einem Farbblock dahinter, um den Text vom Bild abzuheben.

Do: Einfache Illustrationen und Muster verwenden

Don't: Zu viele kreative Elemente mischen

Zeichnest du gerne? Mit eigenen Illustrationen und Mustern kannst du deinen Podcast von anderen abheben. Dabei solltest du dich aber auf ein ausdrucksstarkes Muster und ein künstlerisches Element beschränken, um das Cover nicht zu überladen. Wenn du zu viele konkurrierende Motive einbaust, geht ihre Bedeutung möglicherweise verloren.

Do: Fotos mit eindeutigen Motiven vor einem einfachen Hintergrund verwenden

Don't: Hektische und unübersichtliche Fotos auswählen

Fotos sind eine gute Option, wenn du meinst, dass die Botschaft deines Podcasts dadurch besser rüberkommt. Du brauchst auch gar keine Profi-Ausrüstung. Deine Handykamera reicht vollkommen aus, um großartige Aufnahmen zu machen. Eine einfache Bildsprache ist am besten. Du kannst deine Bilder in Photoshop, VSCO oder Canva bearbeiten, wenn du eine Collage erstellen oder mit verschiedenen Filtern und Ebenen experimentieren möchtest. Fotos mit zu vielen Motiven sind keine gute Idee. Du willst ja schließlich, dass dein Text hervorsticht.

Für tolle Cover gilt: Weniger ist mehr. Wenn du dich ein wenig inspirieren lassen möchtest, kannst du das Cover-Erstellungstool von Anchor verwenden und direkt mit deinem Podcast-Cover loslegen. Lass deiner Kreativität freien Lauf!

Mehr Infos: Erstellen